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Erlebnisbauernhof

Wissen, wo das Essen herkommt

Katrin Ranninger aus Oberlaitsch hat sich zur Erlebnisbäuerin ausbilden lassen. Jeder kann auf dem Laitscher Hof Kühe füttern, melken oder Enten und Gänse versorgen. Und für Kinder und Erwachsene gibt es pro Jahr rund 120 Aktionen - natürlich auch heuer.
Katrin Ranninger zeigt Besucherin Tina Völkel, wie die Kühe gefüttert werden. Foto: Katharina Müller-Sanke
 
Fleisch aus der Theke und Brot aus dem Backautomaten - wo unser Essen wirklich herkommt, weiß kaum einer. Doch gerade in unserer Region lohnt es sich, genauer hinzusehen. "Immer wieder wird über Lebensmittelskandale berichtet, das Wort Massentierhaltung fällt dann. Viele Leute wissen gar nicht wirklich, wovon sie da reden", sagt Katrin Ranninger. Die Erlebnisbäuerin aus dem Harsdorfer Ortsteil Oberlaitsch und ihre Familie wollen aufklären.

Sie gehören zu den Erzeugern hochwertiger Nahrungsmittel, die direkt vor unserer Haustür leben und arbeiten; zu den bäuerlichen Familienbetrieben, die die Menschen nicht nur mit allem versorgen, was sie zum Leben brauchen, sondern die auch Kulturträger sind.

Internationales Jahr

Nicht umsonst haben die Vereinten Nationen das Jahr 2014 zum internationalen Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe erklärt.

Im Rahmen dieses Mottos lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu einem Nachmittag ein, der allen Interessierten die bäuerliche Landwirtschaft näher bringen soll.

Die Familie Wirth aus Oberlaitsch hat ihren Hof zum Erlebnisbauernhof erweitert. Kathrin Ranninger, eine der drei Töchter auf dem Hof, hat sich neben ihrer Arbeit in der Bank gemeinsam mit ihrer Schwester Martina Wirth, die den Hof einmal übernehmen soll, zur Erlebnisbäuerin ausbilden lassen. Der Hof ist mit einem extra Schulungsraum und weiteren Einrichtungen speziell auf Besucher ausgerichtet. Oft sind es Kinder, die an den rund 120 Aktionen pro Jahr teilnehmen. Doch diesmal ist ein Tag speziell für Erwachsene geplant. "Die Besucher sollen erleben, wo das Essen herkommt. Alle können selbst Hand anlegen." Kühe füttern, Enten und Gänse versorgen, melken und vieles mehr - für manch einen Erwachsenen könnte ein Jugendtraum in Erfüllung gehen. "Zu uns kommen sowohl Leute, vom Land als auch viele aus der Stadt, aus Kulmbach, aber auch weiter entfernt."

Berührungsängste braucht hier keiner zu haben. Als Erlebnisbäuerinnen sind Katrin und ihre Schwester speziell darauf geschult, Wissen über bäuerliche Lebensweise und die Abläufe auf dem Hof weiterzugeben. "Wir öffnen regelmäßig unsere Stalltore, um erlebbar zu machen, wie Landwirtschaft heute funktioniert."

Seit frühester Kindheit angepackt

Die Töchter selbst haben natürlich schon seit frühester Kindheit mit angepackt, der Hof ist seit 400 Jahren in Familienbesitz - da liegt einem die Landwirtschaft einfach im Blut. Die Begeisterung für ihren Beruf wollen die Töchter wie auch Mutter Gerlinde, die den Hof im Vollerwerb betreibt, weitergeben.

Am kommenden Dienstag ist für Erwachsene Gelegenheit beim Nachmittag - "Spiel Spaß und Spannung - bäuerliche Landwirtschaft erleben" auf dem Laitscher Hof der Familie Wirth im Harsdorfer Ortsteil Oberlaitsch. Wer teilnehmen möchte, sollte sich noch heute beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter der Nummer 09261/60440 anmelden.


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